Am 9. Mai fand ein weiteres Mal das Electronic Fallout in Kooperation mit Schattenwelt.at im VolXhaus statt.

Die renommierte EBM- und Industrial-Party wartete am Vorabend zu Christi Himmelfahrt mit zwei ganz besonderen Acts auf: Das Duo "System 84" aus der Steiermark machte an diesem außergewöhnlichen den Abend mit Nummern ganz im Stile des EBM der 90er-Jahre den Anfang. Mit druckvollen Drums, treibendem Bass und ab und an verzerrten, aber trotzdem noch gut verständlichen Vocals fesselten die Grazer das Publikum und heizten es perfekt für den Hauptact an.

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Eine gute halbe Stunde später war es dann soweit:  Die Hamburger Ikonen "Grausame Töchter", erklommen die Bühne. Aufgrund ihrer exzentrischen Performance, die BDSM-Elemente in die Darbietung mit einfließen lässt, galt für diese Show eine Altersbeschränkung von 18+.

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Gründungsmitglied Aranea Peel trat im schwarzen, knappen Höschen und mit Tape abgeklebten Brüsten vor das Publikum und rief starke Assoziationen mit Nina Hagen hervor. Bei ihrer Mimik, und Gestik fühlt man sich zweifelsohne an die Grande Madame des Schockrocks erinnert. Begleitet wurde die starke Frontfrau von Joscha Radaj am Schlagzeug und Kiara Kazumi als Backgroundsängerin. Neben den drei Hauptakteuren fanden sich auch weibliche Gäste und Performance-Künstler auf der Bühne ein.

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Die Grausamen Töchter führten uns durch eine extravagante Songauswahl aus ihren vier Alben. So fanden sich Hits wie "Annika ist tot", "Mein Messer", "Fette Katzen" oder "Die ganze Welt ist ein Zirkus" auf ihrer Setlist wieder.

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Mit Kunstblut, Umschnalldildos, Peitschen und viel nackter Haut überzeugten die Mädels nicht nur mit ihrer Optik, nein, die Girls sind ausgezeichnete Musikerinnen, die wissen, wie sie ihr Publikum in der Hand haben, wobei vor allem Sängerin Aranea mit ihrer vielseitigen Stimme hervorsticht.
Die Band provoziert, inszeniert und spielt gekonnt mit jedem Klischee. Mit knüppeldicken und unverblümten Texten begeisterten die Hamburger das Publikum, das die Mädels nicht ohne gehörige Zugabe von der Bühne ließ.

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